Deutsche Jugendbücherei
Begründet von den Vereinigten Deutschen Prüfungsausschüssen für Jugendschriften, herausgegeben vom Dürer-Bund
Hundert neue Rätsel
von
A. Döring
Nr. 136
Hermann Hillger Verlag, Berlin-Leipzig
1.
Steif und doch voll Munterkeit,
Unternimmt’s ein Tänzchen gern,
Sieht im Knirpschen selbst den Herrn.
Und dieweil sich’s dreht im Kreise,
Stimmt’s oft an seltsame Weise.
3.
Drum seid auf eurer Hut,
Damit es euch nicht stech’ und ritz’!
Leicht fließt ein Tröpflein Blut.
Ob auch das Erste droh’:
Arglos blühn sie im Sonnenlicht
Und machen viele froh.
In stillem Turmgemach.
Dann küßt’ – es war recht wunderbar –
Ein holder Prinz es wach.
4.
Und treibt es oft possierlich,
Tritt auch das muntre junge Blut
Stets leise auf und zierlich.
Und gibt dir zu verstehen:
Schmolz auch der Winterschnee noch kaum,
Schon nahet Lenzeswehen.
5.
Hat Blatt und Blümelein.
Getrennt ist es der Tannenbaum:
Das wissen groß und klein.
6.
Sich meistens zu verstecken.
Wer aber vordringt unentwegt,
Wird es gewiß entdecken.
Und dreht sich gern im Kreise,
Bleibt unverletzt, kommt’s auch zu Fall,
Und stets geweiht dem Fleiße.
Der Menschenhand verbunden;
Doch immer kleiner wird es, ach!
Bis es zuletzt verschwunden.
7.
Denn seine Pflicht befiehlt ihm: »Sei exakt!
Mach’ Stund’ um Stund’
Die stille Rund’!«
Darin’s geschäftig ist tagein, tagaus.
Wenn’s nicht mehr will,
Steht’s einfach still.
Und großen Leuten lügt es oft was vor.
Doch jeder frägt’s,
Man hegt und trägt’s.
Bald klingt sein Ruf vernehmlich durch den Raum
Und hallt oft weit:
»Benützt die Zeit!«
Der fasse prüfend nur sein Werk ins Aug’:
Das Werk, es lehrt
Den innern Wert.
8.
Es dienet anderm Herrn.
Das Ganze aber schmiegt dem Ersten
Sich an und schützt es gern.
9.
Wir Menschen wären wohl übel dran,
Und gar die lieben Kleinen,
Die würden weinen.
Man fände sich schwerlich zurecht in der Welt.
Drum baut ihrer neue man immer
Und ruhet nimmer.
Und keine greift je das silberne Band.
Doch leuchten die ewigen Sterne,
Dann schimmert es ferne.
10.
Mit l sind sie dem Pflanzenreich gesellt,
Mit u sind’s Fensterlein, euch wohlvertraut,
Draus ihr die Herrlichkeit der Welt erschaut.
Sie öffnen sich dem Lichte allerwärts
Und spiegeln Erd’ und Himmel und – das Herz.
11.
Und liebevoll auf seinen Armen trägt.
Doch lächelt’s auch und blickt dich sinnig an,
Es ist ein eigen Kind, wächst nicht heran.
Dann birgt’s im Innern Kräfte wunderbar,
Bis sich erwachend Leben ihm entringt
Und sich ein zart Geschöpf gen Himmel schwingt.
12.
Ein kecker Sausewind.
Mit A zu seinem Stamm es hält,
Wo seine Brüder sind.
13.
Aber stark sein ziemt dem Zweiten.
Aufrecht pflegt’s auf seinen Wegen
Über jenes hinzuschreiten.
Zwar man sagt, zuweilen wandre
Auch das andre.
Nahet sacht das Ganze wieder,
Huscht herbei auf leisen Sohlen,
Um zu schließen müde Lider,
Um zu senken Freud’ und Kummer
Sanft in Schlummer.
14.
Zum Hausgenossen oft erlesen.
Mit e ist’s ein verschwiegner Hüter
Für mannigfache Lebensgüter.
Mit a lebt’s in den Tag hinein,
Mit e will’s immer oben sein.
Mit a ist es oft unverträglich,
Mit e stets leblos, doch beweglich –
Und wackeln können beide.
15.
Das bunte Erdenrund.
Manch Röslein und manch Beerlein ist es
Und jeder frische Mund.
’s ist Brauch der Höflichkeit,
Und ihre leichte Last zu tragen,
Sind viele gern bereit.
Wohl jung und alt vertraut.
Stets schmücken es die letzten beiden,
Wenn ihr’s im Bilde schaut.
16.
Doch horch! in Berg und Tal,
Da rauscht’s aus tausend Wipfeln:
»Grün sind wir allzumal!«
17.
Doch weilet es in Heimatland
Auch ferne über Meeren.
Spazierengehn ist ihm oft Brauch,
Zuweilen musiziert es auch,
Kunst und Natur zu Ehren.
Und mannigfach ist es durch sie
Verflochten unserm Leben.
Doch fernhin aus des Alltags Haft
Pflegt es im Geist der Wissenschaft
Das Auge oft zu heben.
Kein Sonnenschein hinaus es lockt –
Und wurzelt doch im Freien!
Man sagt, es sei charakterschwach,
Es drehe sich dem Winde nach –
Ihr müßt es ihm verzeihen.
18.
Der dort bedienstet ist und Wohnung nimmt.
Für einen Menschen nicht, bewahre, nein!
Selbst für ein Mäuslein ist es ja zu klein.
Doch dehnt’s dahinter sich oft weit und hell,
Und manchen treibet Neugier zu der Stell’.
19.
Auf seine Weise.
Begleitet und umschart
Von den Gespielen zart,
Vergnügt es harmlos sich
Und tanzet meisterlich.
Wie fliegt’s dahin! natürlich;
Das tut es unwillkürlich.
Sein jugendreiner Glanz erhellt,
Wohin sein Weg es führt, die Welt.
Doch muß sein Stern rasch niedergehen,
Und wenn die linden Lüfte wehen
Und junge Knospen treiben,
Kann’s nicht mehr bei uns bleiben.
Lautlos pflegt’s zu entschwinden,
Und keiner kann’s mehr finden.
20.
Ein lieber Gast, wirst gern, getrennt, du’s sagen.
Doch kommt, vereint, es gähnend angeschritten,
Mußt du es schleunig umzukehren bitten.
21.
Sich eine junge Schar.
Fern, wo des Südens Sonne glüht,
Wandelt das zweite Paar.
Voll Kunst auf jeden Fall;
Doch hält Natur ihr Frühlingsfest,
Dann ist’s die Nachtigall.
22.
Durch Stadt und Land, gleich ungezählten andern,
Leblos – geformt von Menschen.
Und machet manchen Sterblichen zum König,
Leblos – geformt von Menschen.
Rauscht es dir Gruß, von Himmelslicht umwoben,
Lebendig – Werk des Schöpfers.
23.
Er macht oft weite Reisen,
Und allerorten hört man wohl
Ihn Freund der Kinder heißen.
Und regt die Letzten munter.
Doch geht er gern im Wiesengrün
Spazieren auch mitunter.
24.
Nahn die letzten beiden
Unsrer tagesmüden Erde;
Jene grüßt im Scheiden.
Hat viel zu besorgen;
Doch es winket ihm zum Troste
Ein geruhig »morgen«.
25.
Aber zur Winterszeit fliegt’s fröhlich, ein Schelm, durch die Luft.
26.
Von niederm Stand,
Ist klein und rund
Und sehr gesund –
Sie ist kein Menschenkind
Wächst sie heran;
Doch später schaun
Wir sie in Braun –
Sie ist kein Menschenkind.
Belesen ist,
Wird sie uns wert
Und heiß begehrt –
Nun nennet sie geschwind!
27.
Dem der Erde Fluren dankbar sind.
Leuchtend in der Morgensonne Strahlen,
Grüßt’s den jungen Tag zu tausend Malen;
Und wird’s Abend, sinkt der Sonne Licht,
Zeigt sich’s still oft, wie in Tränen, nicht?
28.
Zieht hier- und dorthin seine Bahn
Und wagt sich in die weite Welt,
Selbst über Berg und Ozean.
Heimisch in jedem Erdenland,
Bringt Botschaft es von Ort zu Ort
Und manchen Gruß von lieber Hand.
Gedrückt in eine Ecke gar,
Läßt’s doch erkennen Wert und Art
Und seine Herkunft immerdar.
Desto geschätzter pflegt’s zu sein.
Das Wandervöglein, kennst du’s nicht?
Kehrt’s nicht bei dir auch aus und ein?
29.
Und zaubert leise
Manch farbenschön Kunstwerk hervor.
Und müht sich leise,
Bis lästiger Staub sich verlor.
Es steht im Leben:
Ein armer, belächelter Tor.
30.
Viel ist an ihrem Tun gelegen.
Sie pochen oft an eure Tür
Und sind euch hilfreich für und für,
Von Liebe oft und Treue zeugend
Und, Künstler, gern der Kunst sich beugend.
Doch ruht ihr, ruhn auch sie.
Doch fleißig geht’s spazieren gerne,
Schaut sich die Welt von oben an
Und grüßt so höflich, als es kann.
Doch wenn man’s nicht genug beachtet,
Es plötzlich oft zu fliehen trachtet,
O Schreck! mit Windeseile.
Daß es die ersten zwei behüte.
Trägt’s auch ein schimmerndes Gewand,
Geht’s ihnen doch getreu zur Hand;
Ja, sie vor Schmerzen zu bewahren,
Begibt es selbst sich in Gefahren,
Bereit zu Schutz und Trutze.
Sieht man es oft im Walde blühen,
Ein völlig andres Wesen.
31.
Wirkt’s nah und fern. Wer möcht’ es missen?
Wer hätt’ es nie befragt, begehrt?
Wem hätt’ es Freude nie gewährt?
Wird’s nicht geliebt, geschätzt, gepriesen,
Vermag’s nicht, Welten zu erschließen?
Und doch ist Undank es gewohnt
Und bleibt von Leiden nicht verschont.
Ja, manchmal liegt es still und stumm,
Verlassen ganz, nur so herum.
Auch kehrt’s den Menschen oft in Ruh’
Für lange Zeit den Rücken zu.
Doch dem, der’s zu erkennen strebt,
Teilt’s offen mit, was in ihm lebt,
Wird ihm Gefährte stiller Stunden
Und bleibt ihm oft als Freund verbunden.
Zwar laß mit jedem dich nicht ein
Und wert’ es nicht nach äußerm Schein!
Wie es gekleidet, wie es heiße,
Ob es auch Gold und Pracht dir weise,
Bedenk’: was dir soll wahrhaft frommen,
Das muß aus seinem Innern kommen.
32.
Unterliege nicht!
Hoffnungsfroh blick’ ihm mit M entgegen:
Sieh! aus Nacht wird Licht.
33.
Als wär’s zu gar nichts nutz,
und ist doch allerwegen
Den Menschen Freund und Schutz.
Reicht’s ihnen Hilfe dar,
Ja, durch die Lüfte eilt es,
Zu retten in Gefahr.
Oft auch in Heimeswelt,
Und trautem Lampenschimmer
Es gerne sich gesellt.
Ob’s auch kein Wörtchen spricht.
Und wanderst du ins Weite:
Nimm’s mit! Vergiß es nicht!
34.
Dort gehn sie arglos ein und aus,
Tun keinem was zuleide.
Und plötzlich ändert sich ihr Sinn:
Sie stehn in Wehr und Waffen.
Daß wir sie ganz verwandelt sehn:
Wo bliebe sonst die Ehre!
35.
Im Sonnenlicht die Letzten hold erblühen.
Wer zu den Ersten steigt, dem mag es glücken,
Des Ganzen einen frischen Strauß zu pflücken.
36.
Und kommt doch immer hinterdrein.
Mit »Ab« sieht man’s oft Blumen tragen,
Doch soll ihm nicht zu trauen sein.
Mit »Um« pflegt es sich anzuschmiegen
Und ist zu deinem Schutz bereit,
Mit »Vor« tut’s heimlich und verschwiegen,
Geht auf und ab und macht sich breit.
37.
Ach, zwei Bröcklein nur,
Und dir wird erstehen
Eine Kraftnatur.
Den Beweis zu bringen,
Mög’ dir rasch gelingen!
38.
Mit d – sucht es, wie Flüsse tun, das Weite.
Mit m – pflegt es in Haus und Hof zu dienen,
Mit f – ruht’s nicht, bis ihm das Ziel erschienen.
Mit n – woll’ es im Zahlenreich erschauen,
Als eine Einheit, draus sich größre bauen.
39.
Als Führer seiner Schar.
Allein fängt er zu reden an,
Wird er oft sonderbar.
Der gerne scherzt und neckt
Und mit dem ehrlichsten Gesicht
Zu lügen sich erkeckt.
Dann schläft er fest und still,
Bis wiederum ein Frühling kehrt
Und ihn auch wecken will.
40.
Ob keinem auch zuleide,
Und keiner sich beklag’.
Einst pflegt’ es viel zu schreiben,
Doch andre Federn treiben
Ihr Wesen heutzutag.
Und mannigfachem Streben;
Man kennt’s im Deutschen Reich.
Es liebt das Meer, die Wogen,
Und kommt ein Schiff gezogen,
Dann zeigt es sich sogleich.
41.
Und plaudert dabei unverwandt;
Doch braucht es des sicheren Haltes
Und einer führenden Hand.
Ihr selber, wißt, heißet es gehen,
Beflissen, ihm beizustehen.
Nichts ist ihm zu groß oder klein,
Und kehrt unterwegs hin und wieder
Zu einem Schlückchen gern ein.
Das tut es in allen Ehren:
Es kann es ja nicht entbehren.
Dann pflegt es der Ruhe still
Und harrt an gegebener Stelle,
Solange man immer will:
Das Mündchen reglos geschlossen,
Dem die Worte so eifrig entflossen.
Den Menschen ohne Entgelt,
Bis es müd und untauglich geworden
Und rasch in Vergessenheit fällt.
Man greifet nach einem andern
Und läßt es statt seiner wandern.
42.
An Tannen wird’s gesehn,
Und bietet selbst doch Raum
So manchem Tannenbaum.
43.
Oft in den Schnabel stecken.
Doch wie? sieht man’s aus Bergeskranz
Sich nicht als Größter recken?
44.
Eilet sie den Lauf.
Doch soll es zutage treten:
Schließt die Herzen auf!
45.
Ungreifbar, wahrnehmbar dem Auge bloß,
Acht’ nicht gering
Das kleine Ding!
Stumm hingestreckt,
Hält’s was versteckt.
Doch wer da sinnend seine Art versteht,
Dem wird das Unscheinbare oft beredt,
Der sieht Gedanken
Es still umranken –
46.
Ob es in goldnem Sonnenstrahle schwebe,
Der Erd’ entstammt, sinkt es zur Erde nieder.
Die Menschen sind gewohnt, es zu bekriegen;
Mag es auch still zu ihren Füßen liegen,
Sie jagen’s fort. Doch immer kehrt es wieder.
Dann pflegt das Zweite dir oft Trost zu werden,
Stets sanft bemüht, daß es dir Schutz gewähre.
Es trocknet Tränen, wo da Menschen wohnen,
Es wird geschätzt in Hütten und auf Thronen,
Und, Segel spannend, fährt’s oft über Meere.
Das hochverdiente Ganze meist zu Hause.
Zwar läßt das Friedliche zu allen Tagen
Im Kampfe mit dem Ersten sich erschauen;
Denn ihm ist’s feind. Doch freund ist es den Frauen,
Und wo es fehlt, wird schwerlich dir’s behagen.
47.
Und schützet vor Erkalten.
Mit e flieht ruhlos es vorbei
Und folgt Naturgewalten.
Mit i macht’s oft die Seele frei
Und hilft die Welt gestalten.
48.
Unbeständig, unerklärlich,
Froh und trüb, herrisch, begehrlich.
Hüte dich und wahre Gleichmut!
Ihnen dienen ist gefährlich.
49.
Woher’s wohl käme, wird ermittelt,
Und was es wohl im Schilde führe,
Und ob Vertrauen ihm gebühre.
Sieht man das zweite sich entfalten;
Ja, es zu schützen in Gefahren,
Die Besten oft sich um es scharen.
Auf irdisch Treiben und Geschehen,
Wo es am höchsten, gern sich regend,
Mit Wind und Wettern Zwiesprach pflegend.
50.
Uns freundlich seinen Dienst zu leihn;
Denn helfen ist ihm Pflicht.
Kinder begehren’s nicht.
Und redet nie ein Sterbenswort;
Doch seine Augen klar,
Die nehmen alles wahr.
Man merkt manchmal: es hat studiert!
Und jeder, der es schätzt,
Sorgt, daß er’s nicht verletzt.
Das neu befestigt stets erscheint,
Und gerne gibt’s Geleit
Dem Freund, wohin er schreit’.
Dank segensreicher Wissenschaft;
Klarer ins Leben schaut,
Wer sich ihm anvertraut.
51.
Muß sie fleißig rühren,
Wenn es durch die Gotteswelt
Seine Wege führen.
Seite es an Seite:
Über sich den Himmel frei,
Und so weit die Weite!
Sich in Lüfte heben,
Nennst mit Recht dich selber so,
Pilgernd durch dies Leben.
Wird ein Laut verwiesen.
Leider ist’s unmöglich mir,
Zu beschreiben diesen.
52.
Wenn linde Frühlingslüfte wehn.
Kehrt’s je im Haus der Armut ein,
Wird ihrer Not geholfen sein.
53.
Und sich im Dienst der Menschen treulich regt.
Es ist’s der Mensch, der seine Sache kennt,
Und der des Wissens viel sein eigen nennt.
Doch ist’s das Glas, das er vor Augen hat,
Dann scheint die Welt ihm trübe rings und matt.
54.
Läßt nie auch sie tanzen sich sehen.
Will Menschenkraft aber versagen,
Dann hilft sie oft heben und tragen.
Bald wird sie geschäftig befunden,
Was lose, zu ordnen und runden;
Bald harrt sie reglos am Strande,
Auf daß, stößt ein Schifflein zu Lande,
Ihm sicherer Halt nicht gebricht –
Die Starke, sag’, kennst du sie nicht?
Will wachsen nur, ranken und blühen
Im wärmenden Sonnenlicht –
Die Zarte, sag’, kennst du sie nicht?
Nein, Andersgearteten komm auf die Spur:
Das sind gar luft’ge Gesellen,
Tut keiner es gleich den Schnellen.
Wo ist ihre Heimat? Sie ziehn durch die Welt
Und können es treiben, wie’s ihnen gefällt.
Drum, eilen sie stürmisch herfür,
Verschließt ihnen mancher die Tür.
Doch nah’n sie auf friedlicher Reise,
Dann freut man sich oft ihrer Weise.
Auch lieben sie’s, durch die Weiten
Den Abend still zu begleiten,
Sanft flüsternd im Dämmerschein,
Und schlafen oft ein –
Sind’s Brüder, wie man wohl spricht?
Sag’, kennst du sie nicht?
55.
Nicht mehr dir geltend, nun – als Papier.
Doch ist es den Menschen anheimgegeben,
Ihm zu verleihen ein geistiges Leben.
Die’s hält und führt, erscheint’s oft bewegt
Und weckt, o Wunder! ein Tönen und Klingen,
Das Lauschenden tief zu Herzen mag dringen.
Es zeigt sich an Brücken, an Fenster und Tor.
Von vielen Wanderern wird es beschrieben,
Doch meiden es, die von Eile getrieben.
Dem Feinde Verderben zu senden, bereit;
Und grüßt doch vom Himmel oft wundersam milde,
Als künde es Frieden in lieblichem Bilde.
56.
Der, der Heimaterde ferne,
Klaget an des Schicksals Sterne,
Dein Erbarmen!
Der auf hinterlist’gen Wegen
Schreitet seinem Ziel entgegen,
Kein Vertrauen!
57.
Ihm öffnen sich willig Wege und Tür.
Es ist berufen, allseits zu vermitteln,
Und bietet Belehrung für und für.
Sein Wissen ist groß: vom Erdenrunde,
Ja, selbst vom Sternenreich leihet es Kunde.
Gern treibt sich’s rundum in heiterem Spiel,
Lockt manchen auf Abweg zu tollkühnem Wagen
Und – strebt doch treu ans gegebene Ziel.
Fernhin eilt es oft, über Berg und Gefilde,
Und zeigt uns der Erde Schönheit im Bilde.
Befragt, benötigt, ersehnt, begehrt?
Erscheint es dem Auge nicht klein oft und nichtig
Und hat es nicht oft keines Groschens Wert?
Magst du’s mit Freude auch manchmal besehen,
Es wiegt meist leicht – der Wind kann’s verwehen.
58.
Still hingestreckt an ihm gegebner Stelle.
Du siehst es aufrecht stehn in heißen Kriegen,
Ein seelenloser kleiner Kampfgeselle.
Einst aber sah man es des Weges fliegen,
Ein Menschenkind, in pflichtgetreuer Schnelle.
59.
Schlank, kerzengerade, Reih’ um Reih’,
So pflegen sie sich euch vorzustellen;
Trägt mancher ein Fähnlein, zwei oder drei,
Hebt mancher das Köpfchen, hält’s mancher gesenkt,
Doch gleicher Geist ist’s, der jeweils sie lenkt.
60.
Aber sein Inneres, weh! scheuet und fliehet das Licht.
61.
Ob du darfst liebend vertraun, zeigt sich im Ganzen dir oft.
62.
Und heischt vom Besten oft: »Entsage!«
Doch lichter sich die Welt gestaltet,
Wo zarten Geists – mit n – es waltet.
63.
Allein sein Wesen ist nicht klar.
Ja, oft mag es bedeutsam scheinen,
Als rätselhafte Größe gar.
Zwar steht’s in jedem Lexikon,
Und führt es an nicht Xenophon?
– Spinnt Phantasie doch Märchen gern –:
Mit einer Nixe sei’s vermählet
Und bleibe Menschenwegen fern.
Doch mancher wiederum beschwört’s:
»Zu den Exaktesten gehört’s.«
64.
Gereift, geschätzt, erscheint’s dennoch gebunden.
Mit N pflegt es euch Leiden zu bekunden,
Gemahnend an geheilte, einst’ge Wunden.
Mit F verschönt’s die Welt zu allen Stunden,
Bleibt’s nächtlich auch dem Menschenaug’ entschwunden.
65.
Es verändert sich mitnichten;
Will im ew’gen ird’schen Wechsel
Von Beständigkeit berichten.
Vorwärts, rückwärts: es ist immer –
Anders läßt sich’s deuten nimmer.
66.
Sich rühren und regen, kommen und gehen,
Sich paaren und scharen
In Freud’ und Gefahren,
Bei Arbeit und Spiel,
Zu wechselndem Ziel.
Sie werden nicht müde, sie tun ihre Pflicht,
Hält einer zum andern, und fürchten sich nicht.
Und will sie einmal Schaden ereilen,
Sie tragen’s gelassen, er ist wohl zu heilen!
Anschmieglich von Wesen, bald zierlich und zart,
Zum Schutze erlesen und wetterhart,
Sind sie von Kind an der Menschen Begehren
Und stehen selbst bei den Größten in Ehren.
Und harren sie auch zuweilen im Dunkel,
Bald geht es wohl mit frischem Gefunkel,
Aufs neue von Leben geschwellt,
Hinein in die Welt –
Bis sie nach guten und bösen Tagen
Im Alter mählich den Dienst versagen.
Wer sind sie? Du findest, ob flüchtig nur,
Ringsum ihres Erdenwandels Spur.
67.
Mit »Um« oft beschwerlich,
Mit »Auf« stets gefährlich,
Mit »Zu« meist erklärlich.
Mit »Vor« sehr verehrlich,
Mit »Bei« – sei nicht spärlich!
68.
Weil er, daß es ihm nütze, hofft?
Und harmlos pflegt’s uns anzuschaun,
Dem wir gar vieles anvertraun.
Manch wertvoll Ding, manch Reisegut;
Und fest gefügt meist, rundgestalt,
Ist es Vergeßlichen oft Halt.
Es ist oft voller Eigensinn
Und leistet gerne Widerstand,
Gelöst nur durch geduld’ge Hand.
69.
In Uniform gesehn.
Doch rührt sich’s nicht vom Flecke:
Ihr müsset zu ihm gehn.
Gewährt es sichre Rast,
Still und verschlossen tragend
Seines Berufes Last.
Reicht Rat und Wissen dar,
Und was es euch verkündet,
Erscheint im Drucke gar.
70.
Wohnt’s in enger Häuslichkeit,
Stillen, ungelenken Wesens,
Doch gesellig allezeit.
Ruht es auch in Schweigens Bann,
Welche Kräfte ihm gegeben,
Wie es Wunder wirken kann.
Wecket ihm den Feuergeist,
Der sich hilfreich gern betätigt
Und oft lichte Wege weist.
Ohne daß es Dank gewinn’,
Und die Wohltat, die’s erwiesen,
Haftet nicht in euerm Sinn.
71.
Aber mit tadelndem Wort scheucht es den Frohsinn zurück.
72.
Doch, mit verhülletem Haupt, steht sie an Bachesrand oft.
73.
Liebt’s und Windeswehn;
Soll es Nutz und Segen bringen,
Darf’s nicht stillestehn.
Kreislauf es gewöhnt.
Laut und leiser, wenn’s geschäftig,
Seine Weise tönt.
Klein, beachtet kaum,
Ob es, Zeiten überdauernd,
Wirk’ im freien Raum –
Sei’s in Einsamkeit:
Kraft und Schwung pflegt’s zu entfalten
Für euch hilfsbereit.
Jedem werd’ beschert,
Stets bemühet, zu erhöhen
Ird’scher Gaben Wert.
Kennt es Ruh’ und Pflicht,
Breitet Flügel oft, doch fliegen –
Nein, das kann es nicht.
74.
Als seiner Mühen Preis.
Der Streiter es ersehnen mag
Als Ziel in Kämpfen heiß.
Weil Krankheit es begehrt;
Doch wem’s gelinget unbewußt,
Der ist wohl liebenswert.
75.
Die, wie es scheint, höchst Wichtiges bezwecken.
Ein kleines Ding, ein ungern nur vermißtes,
Kannst du es leicht in deine Tasche stecken.
76.
Fröhnt’s meist auch bloßer Eitelkeit.
Mit »Ein« es gern ein Aber spricht,
Meint es doch, etwas stimme nicht.
Mit »Vor« auch redet’s klug und gern,
Doch hält sich’s von der Wahrheit fern.
77.
Es speiset die Menschen und stimmt sie oft heiter.
Zu Höhen nicht strebend, pflegt still sich’s zu breiten,
Erinnernd oft an entschwundene Zeiten.
Und, mit einem Führer der Menschheit im Bund,
Tat es nicht heil’ge Gesetze einst kund?
78.
Doch Wunderkräfte schließen sie ein:
Der Erdenwelt ein verborgener Hort,
Daraus, sie verjüngend fort und fort,
Rings neues Leben erstehet.
Die Krone schmückt sie, doch herrschen sie nicht:
Ein Reckengeschlecht voll Schönheit und Kraft,
Das Jahren und Stürmen trotzt heldenhaft
Und Deutschland ans Herz ist gewachsen.
79.
Und wird zur Heldengestalt, wenn es ein Zeichen empfängt.
80.
Mag’s auch bedeutsam scheinen.
Drum prüft und seid nicht untergeben
Dem Wesenlosen, Kleinen!
Im Gegenteile wichtig,
Für alt und jung; doch mehr zu sagen,
Das wäre unvorsichtig.
81.
Blick’ um dich her: es füllt die weite Welt.
Es webet um die Gipfel stiller Firne
Und zeigt sich rings, wohin ein Lichtstrahl fällt.
Es kommt und flieht, es gleitet hin und her –
Du greifst es nimmermehr.
Und hüten’s wohl und schätzen’s nach Gebühr?
Es macht oft reich, es kann Geschicke wenden,
Und pflegt oft zu erschließen Weg und Tür.
Doch bringt es auch auf Erden rings Gewinn –
Ein Windhauch trägt’s dahin.
Nach dunkler Nacht kündet es Morgenglanz.
Und doch vermag’s, den klaren Blick zu trüben,
Und unsrer Seele nicht genügen kann’s.
Wo es regiert, herrscht nicht der Wahrheit Licht –
Es ist und ist doch nicht.
82.
Strebet holden Lebenspreis.
Jener ist’s, der in sich selber
Halt und Maß zu finden weiß.
83.
Ein Zeuge von fernesten Tagen;
Von Sturm und Wettern, Gluten und Eis
Weiß es dem Forscher zu sagen.
Naturgebilde, ein Schätzehort,
Nützet die Menschheit es fort und fort.
Fühlst du dich auch noch umklungen
Von allem, womit es vor kurzer Frist
Dich freudvoll und leidvoll durchdrungen,
Es schied; und nimmer im Leben erneut
Sich uns das kurze, entflohene Heut’.
84.
Und ihres erprobten Könnertums Gaben.
Doch frägst du, wer Schöpfer des Ersten sei:
Natur, ob Menschenwerken erhaben,
Sie ließ es auf Erden erstehn,
Gar herrlich zu sehn.
Zart, ferne dem menschlichen Hasten und Streben.
Doch wer es findet am lauschigen Ort,
Den mag es oft erfreun und beleben,
Gemahnt’s doch an frohes »Schenkt ein
Im Maienschein!«
85.
Der fühlt sich oft beengt, beschwert
Und sehnt sich nach Befreiung.
Dem ist es wie ein liebes Pfand,
Beglückend oft und tröstend.
Und reichet Gaben aller Welt,
Oft Zeiten überdauernd.
86.
Darin nicht Menschen schreiten.
Getrennt, ist’s einer aus der Schar,
Für die sie es bereiten.
Doch dient’s zumal den Frauen
Und einet Herzen unsichtbar,
Die liebend sich vertrauen.
87.
Von Menschenhand gelenkt,
Zu ernten, was uns Wiese
Und Ährenfeld geschenkt.
Bald einem Wölkchen gleich,
Bald mild herniederleuchtend
Aufs nächt’ge Erdenreich.
88.
Doch fügt’s zu jeder Frist
Sich in gegebne Grenzen,
Für die’s geschaffen ist.
Ob ungelenk von Wesen,
Regt es für euch sich gern,
Zu wicht’gem Dienst erlesen,
Gewürdigt nah und fern.
Gleichwie auf ein Geheiß.
Denn wirkt’s auch nicht mit Worten
Und nur im engsten Kreis,
Macht es doch Hemmnis weichen
Dank seiner Kraft und Art.
Habt ihr’s mit seinesgleichen
Im Bunde nie gewahrt?
Geht’s hilfreich aus und ein,
Gewillt, Vertraun zu lohnen
Und ihnen Schutz zu sein.
Oft Weggefährt hienieden
In Sorgen, Leid und Glück,
Mahnt es an Heimes Frieden
Und gibt euch ihm zurück.
Erlahmt der Stunde Schritt,
Auch wirkt es kunstergeben
Im Reich der Töne mit.
Und wenn Gedanken irren
Nach Klarheit hin und her,
Hilft’s lösen und entwirren
Oft Fragen, noch so schwer.
89.
Sein Dasein währet Augenblicke nur;
Und doch ist es im Dienste der Kultur
Zu mannigfacher Wirksamkeit erkoren.
Der Heimat stiller Herd trägt seine Spur,
Wieviel des Leides auch die Welt erfuhr,
Wenn Feindessinn und Leichtsinn es beschworen.
Von einem Hauche wird’s hinweggefegt.
Es schlummert im Gestein der tiefen Erde,
Ein Göttliches, auf daß Entfaltung werde
Den Segenskräften, die sie in sich trägt.
90.
Das Zweifel will beschwicht’gen.
Es wecket Irrtum allerhand
Und fordert ein Bericht’gen.
Als ein verheißend Wort,
Wirkt’s lang oft fort, –
Versehen, Zufall ist’s,
Und man vergißt’s.
91.
Doch braucht es seine Kraft zum Segen,
Friedfertig ziehend seine Bahn,
Des Landes Wohlfahrt nur zu pflegen.
Sobald sein Führer ihm genommen,
Und tauscht die Lüfte sich zum Reich.
Du sinnst: wird es der Menschheit frommen?
Erscheint es auf der Erde wieder.
Doch dann gehn mit ihm Schuld und Qual,
Denn Treu’ und Glauben tritt es nieder.
92.
In Leid, Entsagung, in Glückseligkeit.
Mit Blüten hold geschmückt, magst du es schauen –
Die Nacht entsendet’s, daß es Dunkel breit’.
Auch, sagt man, huldige es wohl dem Tanz.
Es schwebt und webt um Bergesgipfel gerne,
Muß es entschwinden auch im Sonnenglanz.
Hast du’s vor Augen, trübet sich dein Blick.
Doch was vergangen, hütet’s sanft und milde,
Und stumm birgt’s uns das künftige Geschick.
93.
Ist eines Ganzen Teil;
Doch mag es sein, daß Liebstes
Verborgen in ihm weil’.
Nicht Menschen gibt es Obdach,
Doch nimmt es still in Hut,
Was sie ihm anvertrauen
An mannigfachem Gut.
Und schließt doch Welten auf,
Oft Halt und Richtung gebend
Dem ganzen Lebenslauf.
Jugend pflegt’s zu ergreifen
Mit ihrer frischen Kraft
Und wächst oft, treu ihm bleibend,
Heran zur Meisterschaft.
94.
Wird seine Kraft als segensreich empfunden,
Das Halt zu leihen schweigend ist bereit,
Ein Retter oft in sturmbewegter Zeit.
Dann pflegt sich’s einem Stärkern zu gesellen,
Schmiegt sich ihm an und strebt zu ihm hinan,
Denn haltbedürftig ist es selber dann.
95.
Wohl auf und nieder; du wiesest den Pfad.
Es half dir so manchmal beim Schreiben, Addieren:
War’s nicht dein frühester Schulkamerad?
Sein Leben gibt’s für die Kleinen –
Und stammt doch von Steinen.
Und stehet vielfach in Ehren und Gunst,
Betätigt sich’s doch mit schönem Bestreben
In seinem Bereiche bildender Kunst.
Auch schreib’ es getreue Berichte
Ins Buch der Geschichte.
96.
Ihm ist zu eigen der Gedanken Hort.
Die – ist gar mannigfach, bald rauh, bald schön,
Und tönet durch Jahrhunderte oft fort.
97.
Gleicht der Unendlichkeit;
Aber das Zweite währet
Nur eine flüchtige Zeit.
Zeigt’s euch der Erde Pracht,
Naht mit der Morgenröte
Und erstirbt in der Nacht.
Brächt’ es nicht Mühen und Pflicht,
Wäre so süß nicht die Ruhe,
Freude nicht mehr so licht.
98.
In seinem Schimmer spiegelt sich die Welt.
Doch nur, wo Menschen weilen, kann sich’s zeigen,
Und keiner lebt, dem es sich nie gesellt.
Es birgt im Schoß sich der verschwiegnen Nacht.
Ob stumm auch, mag es tiefstes Glück bekunden,
Trägt’s alles Leid, das Menschen weinen macht.
Wer ist, der’s aus der Welt zu bannen wüßt’?
Doch rasch geht seine Erdenspur verloren,
Und sanft wird’s oft von Liebe weggeküßt.
99.
Es hat dir viel zu sagen, laut und leis.
Gern jedem dienend mit Gedankenschnelle,
Zieht Erd’ und Himmel es in seinen Kreis.
Wer mag, was ihm die Menschheit dankt, ermessen,
Ergründet’s ganz nach Ursprung und nach Wesen?
Man will’s erhaschen, und der Wind verweht’s.
Doch trotz des flücht’gen Treibens all der vielen
Bleibt es bedeutsam und verjüngt sich stets.
Durch Fernen eilt’s, es überwährt die Stunde,
Geschicke lenkt’s und lebt in aller Munde.
Es tröstet und befreiet oft das Herz
Und hilft dir, eine geist’ge Welt erbauen.
Doch wenn’s verstummt in Freude oder Schmerz,
Wenn es sich scheut, ein Schweigen zu durchbrechen,
Dann blick’ ins Auge: auch die Augen sprechen.
100.
Die wir oft selbst von ihm getragen werden.
Doch leuchtend, allem Erdentreiben ferne,
Zieht’s seine stille Bahn im Reich der Sterne.
Lösungen der Rätsel.
- 1. Der Kreisel.
- 2. Die Feige.
- 3. Dornröschen.
- 4. Das Kätzchen.
- 5. Immergrün – Immer grün.
- 6. Arbeitsknäuel.
- 7. Die Uhr.
- 8. Handschuh.
- 9. Milchstraße.
- 10. Die Argen, Algen, Augen.
- 11. Die Puppe.
- 12. Ost – Ast.
- 13. Sandmann.
- 14. Dackel – Deckel.
- 15. Rotkäppchen.
- 16. Schwarzwald.
- 17. Das Rohr.
- 18. Das Schlüsselloch.
- 19. Schneeflöckchen – Schneeglöckchen.
- 20. Lange weile! Langeweile.
- 21. Primadonna.
- 22. Die Krone.
- 23. Storchschnabel.
- 24. Sonnabend.
- 25. Schneeball.
- 26. Die Linse.
- 27. Der Tau.
- 28. Die Briefmarke.
- 29. Der Pinsel.
- 30. Fingerhut.
- 31. Das Buch.
- 32. Sorgen – Morgen.
- 33. Der Schirm.
- 34. Rehe – Heer – Ehre.
- 35. Alpenrosen.
- 36. An- Ab- Um- Vorhang.
- 37. Teller – Tell.
- 38. Eiger, Eider, Eimer, Eifer, Einer.
- 39. Der erste April.
- 40. Kiel.
- 41. Die Schreibfeder.
- 42. Harz.
- 43. Der Brocken.
- 44. Die Innerste – Das Innerste.
- 45. Gedankenstrich.
- 46. Staubtuch.
- 47. Wolle – Welle – Wille.
- 48. Launen – Lagunen.
- 49. Wetterfahne.
- 50. Der Zwicker.
- 51. Wandrer – andrer.
- 52. Goldregen.
- 53. Beschlagen.
- 54. Die Winde.
- 55. Der Bogen.
- 56. Verschlagen.
- 57. Die Karte.
- 58. Der Läufer.
- 59. Die Noten.
- 60. Flügel – Lüge.
- 61. Augenblick.
- 62. Armut – Anmut.
- 63. Der Buchstabe x.
- 64. Garbe, Narbe, Farbe.
- 65. Stets.
- 66. Die Stiefel.
- 67. Anstand, Um-, Auf-, Zu-, Vor-, Beistand.
- 68. Der Knoten.
- 69. Der Briefkasten.
- 70. Das Zündhölzchen.
- 71. Rügen.
- 72. Perle – Erle.
- 73. Die Mühle.
- 74. Einnehmen.
- 75. Die Börse.
- 76. Auf-, Ein-, Vorwand.
- 77. Die Tafel.
- 78. Die Eichen.
- 79. Reck – Recke.
- 80. Nichtig – wichtig – richtig.
- 81. Der Schein.
- 82. Ein Freier.
- 83. Gestein – Gestern.
- 84. Waldmeister.
- 85. Druck.
- 86. Einband – Ein Band.
- 87. Die Sichel.
- 88. Der Schlüssel.
- 89. Der Funken.
- 90. Versprechen.
- 91. Pflug – Flug – Lug.
- 92. Der Schleier.
- 93. Das Fach.
- 94. Anker – Ranke.
- 95. Der Griffel.
- 96. Der Weise, die Weise.
- 97. Alltag.
- 98. Die Träne.
- 99. Das Wort.
- 100. Der Wagen.
Alphabetisches Verzeichnis der Rätsel.
- Alltag. 97.
- Alpenrosen. 35.
- An-, Ab-, Um-, Vorhang. 36.
- Anker – Ranke. 94.
- Anstand, Um-, Auf-, Zu-, Vor-, Beistand. 67.
- Der erste April. 39.
- Arbeitsknäuel. 6.
- Argen, Algen, Augen. 10.
- Armut – Anmut. 62.
- Aufwand, Ein-, Vorwand. 76.
- Augenblick. 61.
- Beschlagen. 53.
- Bogen. 55.
- Börse. 75.
- Briefkasten. 69.
- Briefmarke. 28.
- Brocken. 43.
- Buch. 31.
- Dackel – Deckel. 14.
- Dornröschen. 3.
- Druck. 85.
- Eichen. 78.
- Eiger, Eider, Eimer, Eifer, Einer 38.
- Einband – Ein Band. 86.
- Einnehmen. 74.
- Fach. 93.
- Feige. 2.
- Fingerhut. 30.
- Flügel – Lüge. 60.
- Freier. 82.
- Funken. 89.
- Garbe – Narbe – Farbe. 64.
- Gedankenstrich. 45.
- Gestein – Gestern. 83.
- Goldregen. 52.
- Griffel. 95.
- Handschuh. 8.
- Harz. 42.
- Immergrün, immer grün. 5.
- Innerste (die, das). 44.
- Karte. 57.
- Kätzchen. 4.
- Kiel. 40.
- Knoten. 68.
- Kreisel. 1.
- Krone. 22.
- Langeweile. 20.
- Läufer. 58.
- Launen – Lagunen. 48.
- Linse. 26.
- Milchstraße. 9.
- Mühle. 73.
- Nichtig – wichtig – richtig. 80.
- Noten. 59.
- Ost – Ast. 12.
- Perle – Erle. 72.
- Pflug – Flug – Lug. 91.
- Pinsel. 29.
- Primadonna. 21.
- Puppe. 11.
- Reck – Recke. 79.
- Rehe – Heer – Ehre. 34.
- Rohr. 17.
- Rotkäppchen. 15.
- Rügen. 71.
- Sandmann. 13.
- Schein. 81.
- Schirm. 33.
- Schleier. 92.
- Schlüssel. 88.
- Schlüsselloch. 18.
- Schneeball. 25.
- Schneeflöckchen – Schneeglöckchen 19.
- Schreibfeder. 41.
- Schwarzwald. 16.
- Sichel. 87.
- Sonnabend. 24.
- Sorgen – Morgen. 32.
- Staubtuch. 46.
- Stets. 65.
- Stiefel. 66.
- Storchschnabel. 23.
- Tafel. 77.
- Tau. 27.
- Teller – Tell. 37.
- Träne. 98.
- Uhr. 7.
- Verschlagen. 56.
- Versprechen. 90.
- Wagen. 100.
- Waldmeister. 84.
- Wandrer – andrer. 51.
- Weise (der, die). 96.
- Wetterfahne. 49.
- Winde. 54.
- Wolle – Welle – Wille. 47.
- Wort. 99.
- x. 63.
- Zündhölzchen. 70.
- Zwicker. 50.
Druck von Frankenstein & Wagner in Leipzig.
Wer hilft?
Die Hefte der Deutschen Jugendbücherei können wieder in rascherer Folge erscheinen. Die Leitung, die schon vor dem Krieg eine Zeitlang in meinen Händen lag, habe ich im Auftrage des Dürerbundes wieder übernommen.
Unsere Aufgabe ist inzwischen bedeutend gewachsen. Galt es früher, vor allem den billigen Schund zu verdrängen und auf gute Bücher hinzuweisen, so muß heute die Deutsche Jugendbücherei für das gute Buch selbst Ersatz schaffen, denn dieses verschwindet mehr und mehr vom Weihnachtstisch und aus dem Bücherschrank des Hauses und der Schulen, weil sein Preis vielen unerschwinglich scheint. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muß unser Arbeitsfeld erweitert werden. Man verlangt von der Deutschen Jugendbücherei jetzt auch Kinderbücher, Mädchenbücher, Spiel-, Lieder-, Wander- und Bastelbücher, Schriften zur Erdkunde, zur Geschichte, zur Heimat- und zur Sachkunde neben den besten alten und neuen Erzählungen. Sie soll auch den Bedürfnissen der Schule Rechnung tragen. Wir kommen diesen Wünschen mit Freuden nach, aber wir brauchen reichliche Mitarbeit unserer Freunde.
Wir müssen wissen, was der Jugend gefällt. Den brauchbarsten Rat habe ich immer von der Jugend selbst bekommen. Sie und ihre Erzieher und Helfer bitten wir um Vorschläge und Anregungen. Sie können auch am wirksamsten zur Verbreitung beitragen. Die beste Empfehlung ist immer die von Mund zu Mund. Je mehr Hefte verbreitet werden, um so tatkräftiger können wir der drohenden geistigen Verödung im Jugendleben steuern.
Rebdorf, Post Eichstätt (Bayern).
Leo von Egloffstein.
Vollständige Jugendbücherei-Verzeichnisse der bis jetzt erschienenen Hefte befinden sich auf der 4. Umschlagseite.
Die Hendel-Bücher.
Gern gebe ich mein Urteil ab über Hendels Bibliothek der Gesamtliteratur, der ich als Volksbücherwart immer den Vorzug gab und deren Hefte ich im Krieg mit Vorliebe in die Satteltasche steckte.
Sie ist von den großen wohlfeilen Büchersammlungen in Druck und Ausstattung die beste. Sie steht ihnen an Reichhaltigkeit nicht nach, bringt gute Volksbücher in Fülle, an Klassikern und Perlen des deutschen Schrifttums alles, was man gerne mit sich führt. Hat ganz wenig Nieten, die einem überholten Zeitgeschmack entsprachen, auch sie will der neue Verleger ohne Schonung verschwinden lassen, sie birgt aber auch sehr viel, was wir in andern Büchereien vermissen. Es sei nur daran erinnert, was sie von Björnson, Bulwer, Byron, Carlyle, Darwin, Emerson, Kingsley, Richard Rothe, Schleiermacher enthält.
Mit ihr allein kann man große Volksbüchereien füllen, sie ermöglicht auch in der teuersten Zeit den Erwerb einer guten Eigenbücherei, sie ist für die heranreifende Jugend als Nachfolgerin der deutschen Jugendbücherei wie geschaffen.
Leo von Egloffstein.
Eine Auswahl der Hendel-Bücher
die besonders für die Jugend geeignet sind.
☛ Zu beziehen durch alle Buchhandlungen ☚
- Andersen, Gesammelte Märchen, Nr. 2441/48.
- " Ergänzungsband dazu, Nr. 1783/87.
- Bechstein, Deutsches Märchenbuch, Nr. 471/72.
- Beecher-Stowe, Onkel Toms Hütte, Nr. 1098/1102.
- Bell, Jane Eyre, die Waise von Lowood, Nr. 1806/08.
- Bern, Geleitworte fürs Leben, Nr. 1358/60.
- Bürger, Münchhausens Reisen u. Abenteuer, Nr. 233.
- Chamisso, Peter Schlemihls wunderbare Geschichte, Nr. 34.
- Chesterfield, Briefe an seinen Sohn (Auswahl), Nr. 2278/79.
- Claudius, Blütenkranz aus seinen Werken, Nr. 205/06.
- Droste-Hülshoff, Die Judenbuche, Nr. 353.
- Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts, Nr. 173.
- Erckmann-Chatrian, Geschichte eines Rekruten von 1813, Nr. 398/99.
- Erckmann-Chatrian, Waterloo (Fortsetzung des obigen), Nr. 1835/37.
- Fouqué, Undine, Eine Erzählung, Nr. 67.
- Freiligrath, Gedichte, Nr. 2010/13.
- Gerstäcker, Die Regulatoren in Arkansas, Nr. 1635/39.
- Gerstäcker, Die Flußpiraten des Mississippi, Nr. 1640/44.
- Glaubrecht, Die Heimatlosen, Eine Erzählung aus den Befreiungskriegen, Nr. 2327/30.
- Goethe, Hermann und Dorothea, Nr. 9.
- " Reinecke Fuchs, Nr. 130.
- Grimm, Deutsche Sagen (Auswahl), Nr. 2251/54.
- Habberton, Helenes Kinderchen, Nr. 527/28.
- " Anderer Leute Kinder, Nr. 544/46.
- Hoffmann, Meister Martin der Küfner, Nr. 1563.
- Kleist, Die Hermannsschlacht, Nr. 326.
- " Prinz Friedrich von Homburg, Nr. 127.
- Körner, Zriny, Trauerspiel, Nr. 64.
- " Leier und Schwert (Gedichte), Nr. 53.
- Leander, Träumereien an französischen Kaminen (Märchen), Nr. 2484/85.
- Mörike, Das Stuttgarter Hutzelmännlein (ein Märchen), Nr. 1947/48.
- Musäus, Volksmärchen der Deutschen (Auswahl), Nr. 354/55.
- Niebuhr, Griechische Heroengeschichten, Nr. 420.
- Petersen, Prinzessin Ilse, Märchen aus dem Harz, Nr. 397.
- Petersen, Die Irrlichter, Ein Märchen, Nr. 396.
- Reuper, Im Reiche des Löwen, Tierfabeln aus aller Welt, Nr. 2162/65.
- Schiller, Gedichte, Nr. 1 u. 2.
- " Wilhelm Tell, Nr. 5.
- " Jungfrau von Orleans, Nr. 43.
- " Maria Stuart, Nr. 41.
- " Wallenstein I, II, Nr. 23/24.
- Schwab, Die vier Heymonskinder, Nr. 1980.
- " Die schöne Melusine, Nr. 1981.
- " Herzog Ernst, Nr. 1982.
- " Genoveva – Der arme Heinrich, Nr. 1991.
- Schwab, Kaiser Oktavianus, Nr. 1992.
- " Der gehörnte Siegfried, Nr. 1993.
- " Griseldis – Das Schloß in der Höhle Xa Xa, Nr. 1994.
- Schwab, Die Sagen des klassischen Altertums, 2 Bände, vollst. Ausgabe, Nr. 746/55.
- Stein, Georg Händel und sein großer Sohn, Nr. 2128/29.
- Stifter, Der Hochwald – Das Heidedorf, Nr. 1227/28.
- Stifter, Abdias – der Kondor, Nr. 1264/65.
- Storm, Pole Poppenspäler, Nr. 2400.
- Twain, Abenteuer des Tom Sawyer, Nr. 1413/15.
- " Abenteuer des Huckleberry Finn, Nr. 1577/79.
- Uhland, Gedichte, vollständige Ausgabe, Nr. 645/47.
- Uhland, Gedichte (Auswahl), Nr. 1500.
- " Herzog Ernst von Schwaben, Nr. 648.
Vollständige Verzeichnisse der Hendel-Bücher, mit jeweils gültiger Preistabelle, sind durch jede Buchhandlung kostenlos zu beziehen oder auch direkt von
Otto Hendel Verlag (Hermann Hillger)
Berlin W 9.
Deutsche Jugendbücherei
Verzeichnis der erschienenen Hefte.
| 1: | Drei Kriegsnovellen von Detlev von Liliencron. |
| 2: | Der Kampf ums Blockhaus von Charl. Sealsfield. |
| 3: | Der Schiffszimmermann von Friedrich Gerstäcker. |
| 4: | Gefangen im Kaukasus von Leo Tolstoi. |
| 5/ | 6: Jack von Anton von Perfall. |
| 7: | Die Frühglocke von Adolf Schmitthenner. |
| 8: | Das kalte Herz von Wilhelm Hauff. |
| 9: | Eine Nacht im Jägerhause von Friedrich Hebbel. |
| 10: | Der Pfadfinder v. J. F. Cooper. I. Teil: Auf d. Oswego. |
| 11/ | 12: Desgl. II. Teil: Kampf auf den Tausendinseln. |
| 13: | Tito, die Geschichte einer Präriewölfin v. E. S. Thompson. |
| 14: | Das Schloß in der Höhle Xa Xa von G. Schwab. |
| 15: | Die Geschwister. Der Geiß-Christeli v. Ernst Zahn. |
| 16/ | 18: Robinson Crusoe von Daniel de Foe. |
| 19: | Der Greifenprinz. Das Haus der Wichtel v. Wilh. Fischer. |
| 20: | In der Hölle. Im Eise v. Philipp Kniest. |
| 21: | Der Reisekamerad. Die kleine Seejungfer von H. Chr. Andersen. |
| 22: | Bei der Glockenboje v. Joh. Wilda. |
| 23: | Waltharilied und andere Sagen von J. Grimm. |
| 24: | Abenteuerliche Geschichten v. Heinrich Zschokke und Charles Sealsfield. |
| 25: | Umzingelt. Der Richtungspunkt. 2 Kriegsnovellen von Detlev von Liliencron. |
| 26: | Gullivers Reise zu den Zwergen von Jon. Swift. |
| 27: | Gullivers Reise zu den Riesen von Jonathan Swift. |
| 28: | Auf der Nordpolfahrt von Fridtjof Nansen. I: Mit Schlitten und Kajak. |
| 29: | Desgl. II: Im Winterlager. |
| 30: | Das Gespensterschiff und andere Geschichten von Wilhelm Hauff. |
| 31: | Till Eulenspiegel. |
| 32: | Luftreisen. Selbstberichte bekannter Ballonfahrer. |
| 33: | Eine erste Seereise von R. v. Werner. |
| 34: | Knabenstreiche von H. Heiberg, Fr. Sundermann und J. Nettelbeck. |
| 35: | Aus den Bergen. Geschichten v. Peter Rosegger u. Hans Aanrud. |
| 36: | Der letzte Mohikaner von J. F. Cooper. I. Teil: Der Überfall auf der Felseninsel. |
| 37: | Der letzte Mohikaner v. J. F. Cooper. II. Teil: Auf dem Kriegspfade. |
| 38: | Die Fluten kommen! Seegeschichten v. H. Drachmann u. Joh. Wilda. |
| 39: | Förster Fleck. I: Feldzug in Rußland 1812. |
| 40: | Förster Fleck. II: Gefangenschaft in Rußland 1812-1814. |
| 41: | Der fliegende Holländer von J. W. Nylander. |
| 42: | Reineke Fuchs von K. Simrock. |
| 43: | Unter Tibetern von W. Filchner. |
| 44: | Rikki-Tikki-Tavi. Wee Willie Winkie von R. Kipling. |
| 45: | Die wilden Schwäne u. and. Märchen v. Chr. Andersen. |
| 46: | Peter Peine u. and. Geschichten v. H. Scharrelmann. |
| 47: | Tiergeschichten von Herm. Löns. |
| 48: | Die Schildbürger von Gustav Schwab. |
| 49: | Der Ad’m. Friede auf Erden von A. Schmitthenner. |
| 50: | Das Zweibein von Karl Ewald. |
| 51: | Lösche den Funken. Wieviel Erde der Mensch gebraucht von Leo Tolstoi. |
| 52: | Siegfried. Des Nibelungenliedes I. Teil. |
| 53: | Kriemhilds Rache. Des Nibelungenliedes II. Teil. |
| 54: | Auf Schleichwegen durch Tibet von Sven Hedin. |
| 55: | Peppino, fast eine Räubergeschichte von Joh. Spyri. |
| 56: | Abenteuer der sieben Schwaben und des Spiegelschwaben von Ludwig Aurbacher. |
| 57: | Schicksalsweg. Ein Märchen vom Glück v. W. Fischer. |
| 58: | Jugenderinnerungen von Carl Hagenbeck. |
| 59: | Der Apachen-Überfall von Owen Wister. |
| 60: | Elsi, die seltsame Magd von J. Gotthelf. Die Geschichte einer Mutter von Christian Andersen. |
| 61: | Eingesteigert. ’s Büebli. Zwei Erzählungen von Hermine Villinger. |
| 62: | Die Gudrun-Sage. |
| 63: | Die zwei Brüder u. andere Märchen v. H. Grimm. |
| 64: | Rothund von Rudyard Kipling. |
| 65: | Dietrich von Bern und seine Gesellen. |
| 66: | König Dietrich von Bern. |
| 67: | Gefangen in Frankreich von Theodor Fontane. |
| 68: | Vom falschen Prinzen. Vom Hirschgulden von Wilhelm Hauff. |
| 69: | Eine Nacht auf dem Walfisch. Eine Sage aus der Gegenwart von H. Drachmann und F. Gerstäcker. |
| 70: | Münchhausen von Gottfried Aug. Bürger. |
| 71: | Die Belagerung v. Kolberg 1806/07 v. Nettelbeck. |
| 72: | Vier gute Freunde von Karl Ewald. |
| 73: | Aus den Jugendjahren meines Seemannslebens von Adrian Jacobsen. |
| 74: | Mit der großen Armee 1812 nach Moskau von Fr. Bourgogne. |
| 75: | Auf dem Rückmarsch der großen Armee 1812 von François Bourgogne. |
| 76: | Der Schatz im Walde von H. G. Wells. |
| 77: | Quer durch den dunklen Kontinent v. H. M. Stanley. |
| 78: | Eine Beute der Wölfe von Jack London. |
| 79: | Rolof der Rekrut von Edmund Hoefer. |
| 80: | Die Franzosen in Hamburg 1806-13 v. M. Prell. |
| 81: | Hamburg zum zweiten Mal in der Gewalt der Franzosen 1813-14 von Marianne Prell. |
| 82: | Gordons heldenhafter Untergang von Sven Hedin. |
| 83: | Unter Indianern und Eskimos von A. Jacobsen. |
| 84: | In Afrika hinein von Karl Fricke. |
| 85: | Ein Indianerknabe von Ch. A. Eastmann. |
| 86: | Eines Nashorns Freud und Leid v. B. v. Schellendorff. |
| 87: | Der junge Simplizissimus v. H. J. C. v. Grimmelshausen. |
| 88: | Aus der Franzosenzeit von W. Alexis. |
| 89: | Zottelohr von E. Seton-Thompson. |
| 90: | Die Eidgenossen von A. Tschudi. |
| 91: | Der Kapitän von Ch. Sealsfield. |
| 92: | Wittbart und andere Tiergeschichten von H. Löns. |
| 93: | Stürmische Tage in Deutsch-Brasilien von A. Funke. |
| 94: | Näbis Uli von Ulrich Bräker. |
| 95: | Die Tage von Borodino von Leo N. Tolstoi. |
| 96: | Bilder aus meiner Knabenzeit von J. Kerner. |
| 97: | Ich hatt’ einen Kameraden von Karl Hesselbacher. |
| 98: | Rüstig, der Steuermann nach Kapitän Marryat. |
| 99: | Philipp Ashton, ein neuer Robinson. |
| 100: | Die Germanen von Gotthold Klee. |
| 101: | Kriegstage in Ostafrika von Hans Paasche. |
| 102: | Sonderlinge von Arno Marx. |
| 103: | Das verhängnisvolle Billardbein von Max Eyth. |
| 104: | Bei den Indianern von E. R. Baierlein. |
| 105: | Griechische Heroengeschichten von K. G. Niebuhr. |
| 106: | Tierleben im deutschen Wald von K. Floericke. |
| 107: | Der Sohn des Pförtners von Andersen. |
| 108: | Vom Kriege 1914/15. |
| 109: | Durch das malaiische Dschungel von H. Franck. |
| 110: | Als ich bei der Fremdenlegion war. Von H. Völkl. |
| 111: | Frithjof und Ingeborg nach Tegnér v. H. J. Köster. |
| 112: | Das Fort an der Salzfurt von Gerstäcker. |
| 113: | Die Historie von der schönen Lau von Mörike. |
| 114: | Die Elfen von Tieck. |
| 115: | Vom Kriege 1914/15, II. Folge. |
| 116: | Hans, der Mahrwirtssohn v. P. Rosegger. |
| 117: | Die Feuertaufe von Ernst v. Wolzogen. |
| 118: | Die Geschichte des Prinzen Kamar es-Samân. |
| 119: | Luftkämpfe. |
| 120: | Germanische Göttergeschichten von Ingeb. Meier. |
| 121: | U-Boot-Fahrten von König und v. Spiegel. |
| 122: | Bei den Mongolen von Dr. Albert Tafel. |
| 123: | Im Dienst. Der Chinese von Thea v. Harbou und Max Karl Böttcher. |
| 124: | An der Somme von Otto Ahrends. |
| 125: | Die Regentrude von Theodor Storm. |
| 126: | Die Schlacht bei Grodek von Dr. Otto Tumlirz. |
| 127: | Aus russ. Gefangenschaft entflohen v. H. Schneider. |
| 128: | Der Spiegel des Cyprianus, Bulemanns Haus von Theodor Storm. |
| 129: | Psyche. Wenn die Äpfel reif sind v. Th. Storm. |
| 130: | Ernste und heitere Tiergeschichten v. Lütgendorff. |
| 131: | Ein dummer Streich von Helene Böhlau. |
| 132: | Die Söhne des Senators von Theodor Storm. |
| 133: | Erlebnisse auf Island von Jón Svensson. |
| 134: | Sentas Lehrzeit von Hilda Blaschitz. |
| 135: | Germelshausen v. Friedrich Gerstäcker. Der eiserne Armleuchter von Christian Martin Wieland. |
| 136: | Hundert neue Rätsel von A. Döhring. |
| 137: | Kleider machen Leute von Gottfried Keller. |
| 138: | Die arme Baronin von Gottfried Keller. |
| 139: | Saids Schicksale von Wilhelm Hauff. |
| 140: | Die sieben schönsten Märchen der Brüder Grimm. |
| 141: | Immensee. Im Saal. Von Theodor Storm. |
Zu haben in jeder Buch- und Papierhandlung oder durch
Hermann Hillger Verlag, Berlin W 9.
Anmerkungen zur Transkription: Dieses elektronische Buch wurde auf Grundlage der um 1921 in der Serie »Deutschen Jugendbücherei« erschienenen Ausgabe erstellt. Der Autorenname ist auch im gedruckten Buch inkonsistent. Der Abschnitt »Wer hilft?« wurde vom Anfang des Buches (Umschlagseite) an das Ende umgestellt. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen.
p 005: [eingerückt] Auf das Erste baue nimmer!
p 009: [eingerückt] Still und bescheiden von Natur,
p 016: [Punkt in Ellipse ergänzt] .. -> ...
p 019: Mit o bringt’s -> Mit r bringt’s
Transcriber’s Note: This ebook has been prepared from the edition edition published around 1921 in the series "Deutsche Jugendbücherei". The author’s name is inconsistent in the printed book, too. The section "Wer hilft?" was moved from the beginning of the book (jacket) to the end. The table below lists all corrections applied to the original text.
p 005: [added indentation] Auf das Erste baue nimmer!
p 009: [added indentation] Still und bescheiden von Natur,
p 016: [normalized ellipsis] .. -> ...
p 019: Mit o bringt’s -> Mit r bringt’s